• Vitamin C – Wunderwaffe gegen Erkältungen

    Vor allem in den Wintermonaten brauchen die Abwehrkräfte einen zusätzlichen Schub, um sich gegen die Kälte und die herumfliegenden Bakterien zu wehren. Vor allem Vitamin C wird immer wieder als „Wunderwaffe“ angepriesen und so greifen viele Konsumenten zu entsprechenden Präparaten, während andere mehr Obst essen und die Ernährung anpassen. Dabei scheint jeder zu wissen, dass Vitamin C ein natürliches Schutzschild aufbaut – doch stimmt das überhaupt?

    Die Abwehrkräfte stärken

    Eine starke Immunabwehr ist vor allem von einer Versorgung mit Vitamin C abhängig, da das Vitamin für eine zusätzliche Stärkung sorgt. Aus diesem Grund setzen gesundheitsbedachte Menschen auf eine Extraportion des Vitamins, um bereits vorhandene Erkältungen zu bekämpfen und die Infektanfälligkeit gerade im Winter zu senken. Rein wissenschaftlich betrachtet gibt es jedoch keinen Beweis dafür, dass hohe Präparate an Vitamin C auch tatsächlich bei der Bekämpfung einer Krankheit helfen kann oder dass das Immunsystem „zusätzlich“ gestärkt wird. Studien zeigen, dass eine Dosis von mehr als 200 Milligramm pro Tag keine weiteren positiven Effekte hervorbringt.

    Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine tägliche Menge an Vitamin C von 100 Milligramm pro Tag bei erwachsenen Männern, während Frauen mit 95 Milligramm auskommen. Schwangere sowie Stillende haben einen erhöhten Bedarf, sodass eine tägliche Dosis von 150 Milligramm eingenommen werden sollte. Raucher brauchen sollten ebenfalls eine grössere Menge Vitamin C zu sich nehmen: Frauen benötigen 135 Milligramm, während Männer 155 Milligramm brauchen. Die DGE weist darauf hin, dass eine ausgewogene Ernährung vollkommen ausreicht, um diese Mengen zu erreichen und eine zusätzliche Wirkung von höheren Dosen nicht nachgewiesen ist.

    Die besten Lieferanten von Vitamin C

    Eine ausgewogene Ernährung sollte Obst und Gemüse beinhalten, die als bester Lieferant von Vitamin C gelten. Auch Säfte und Smoothies, die aus diesen Produkten hergestellt sind, helfen den Körper bei der Versorgung mit dem Vitamin. In Deutschland zählen zu den wichtigsten Quellen für das immunstärkende Vitamin zum Beispiel Paprika, Zitrusfrüchte, Kartoffeln und Kohl. Auch Rosenkohl, Brokkoli, Äpfel und Kiwis helfen dabei den täglichen Bedarf zu decken und das Abwehrsystem zu stärken. Da Vitamin C sowohl temperatur- als auch sauerstoffempfindlich ist, sollte Gemüse und Obst nur kurz gelagert werden, damit das Vitamin auch erhalten bleibt. Da Vitamin C auch wasserlöslich ist, sollte es nur kurz gewaschen und gedünstet werden, da sich sonst die Vitamine verflüchtigen. Vitamin C kann auch von  Kapseln der Firma JuicePlus aufgenommen werden. Diese sind kostegünstig und enthalten viele gesunde Nährstoffe.

     

  • Die vegane Lebensweise – gesund oder ungesund?

    Gesundheits- und Ernährungsexperten warnen bereits seit Jahren davor, dass der Fleischkonsum in Deutschland sehr hoch ist: Im Schnitt werden pro Person 150 Gramm Wurst und Fleisch pro Tag konsumiert – also mehr als ein Kilogramm pro Woche. Dadurch erhöht sich unter anderem das Risiko für eine Herzerkrankung und rotes Fleisch kann sogar nachweislich das Risiko auf Darmkrebs erhöhen. Viele Experten vermuten darüber hinaus, dass Fleisch Rheuma und Gischt fördert. Ausserdem ist fleischliches Fett in Übermassen ungesund und Skandale wie Vogelgrippe, BSE, Schweinepest und Ähnliches sind regelmässiger geworden. Veganer verzichten komplett auf tierische Produkte und berichten nicht nur von einer einfachen Gewichtsreduzierung, sondern können auch Hautkrankheiten und Allergien entgegenwirken. Der Nachteil ist jedoch, dass schnell ein Vitaminmangel auftreten kann.

    Ein ungesunder Lebenswandel?

    Der Trend zum veganen Lebensstil zeigt sich unter anderem in der Vielzahl von neuen Kochbüchern, die verschiedene Rezepte vorstellen. In fast allen dieser Bücher ist jedoch ein Hinweis zu finden, dass Veganer mit Vitaminmangel zu kämpfen haben, da einige lebenswichtige Nährstoffe aus tierischen Produkten stammen. Aus diesem Grund rät die „Deutsche Gesellschaft für Ernährung“ (DGE) sogar eher von einer veganen Ernährung ab, gerade Kinder und Säuglinge sollten nicht auf tierische Lebensmittel verzichten. Veganer können zum Beispiel kein Vitamin B12 aufnehmen, das für die Bildung von roten Blutkörperchen verantwortlich ist und auch beim Stoffwechsel sowie der Zellteilung eine wichtige Rolle spielt. Das Vitamin kommt jedoch ausschliesslich in tierischen Lebensmitteln wie Eiern, Fisch oder Fleisch vor. Zwar gibt es entsprechende Nahrungspräparate in Form von Shakes und Sojadrinks sowie Tabletten, gerade Schwangere sollten jedoch einen veganen Lebensstil überdenken. Durch den Mangel an gewissen Stoffen braucht man einen Ausgleich. JuicePlus bietet für dies sogenannte Kapseln, welche diese „Lücke“ ausgleichen soll.

    Gleiches gilt übrigens auch für Kalzium (in Milchprodukten zu finden) und Vitamin D (Fischprodukte und Eier), die vor allem für ein gesundes Wachstum bei Kindern absolut notwendig sind. Der vegane Lebensstil kann also einige Nachteile mit sich bringen und der „Vebu“ (Vegetarierbund Deutschland) rät dazu, die Ernährung entsprechend anzupassen und Ergänzungsmittel zu nutzen, um den Körper ausreichend mit Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen versorgen zu können.